Brainbased Consulting 1.1

Was Du über Dein Gehirn wissen solltest, damit Dein Projekt erfolgreich wird

von David Sichert

Für einige meiner Kunden wirkt mein Beratungsansatz zunächst irritierend. Mindset, Skillset, Actionset – und damit kann mein Projekt erfolgreicher werden?

Ja, denn Du bist die wichtigste Person in Deinem Projekt. Und Dein wichtigstes Arbeitsgerät ist nicht Dein Laptop, sondern der Supercomputer in Deinem Kopf, Dein Gehirn.


Wenn Du besser verstehst, wie Dein Gehirn funktioniert, es trainierst und entwickelst wie einen Muskel im Fitnessstudio, dann kannst Du Dich auf wunderbare Resultate freuen.

Egal, ob es sich bei Deinem Projekt um eine Geschäftsidee oder ein privates Vorhaben handelt, Erkenntnisse des Brain Based Consulting, können Dir zu mehr Erfolg in Deinen Projekten verhelfen.

 

Mindset is Key!

 

Das Mindset, also Deine Denkweise legt die Grundlage in jedem Projekt und stellt immer am Beginn meiner Beratung. Jeder Mensch bringt ein eigenes Gedankengut an Erfahrungen, Grundannahmen, Ängsten, Zweifeln, Hoffnungen usw. in ein Projekt mit. Alle diese Daten hast Du in Deiner persönlichen Datensammlung Deines Lebens abgelegt; in Deinem Gehirn. Diese Unmengen von Informationen beeinflussen Dich mehr, als Du vielleicht ahnst.

"Ich bereite wissenschaftlilche Erkenntnisse leicht verständlich und sofort nutzbar auf."

Seit mehr als 10 Jahren beschäftige ich mich dem wissenschaftlichen Diskurs in der Psychologie, den Neurowissenschaften und vielen verwandten Disziplinen in Bezug das menschliche Handeln. Besonders in den letzten Jahren hat es unglaubliche Fortschritte in der Forschung gegeben, die ich ständig in meine Arbeit als Projektberater integriere.

Die Macht der Gewohnheit hat großen Einfluss auf unsere Projektarbeit.

Was viele Menschen nicht wissen, aber die Auswirkungen davon merken: unser Gehirn mag grundsätzlich keine Veränderung. Ob im Denken und Handeln, es ist ein Gewohnheitstier und das mit gutem Grund. Es versucht uns damit zu schützen, besonders vor den möglichen Gefahren der Veränderung. Neue Denk- und Handlungsmuster kosten viel Energie und sorgen für unkalkulierbare Gefahr. Diese Reaktion hat unser Gehirn im Laufe der Jahrtausende von unseren Vorfahren geerbt.

Wir merken, dass es sehr schwierig sein kann, bestimmte Denk- und Handlungsmuster einfach aufzugebe. Ein klassisches Beispiel dafür sind die Neujahrs-Vorsätze.

Eine kleine Übung zum mitmachen!

Schritt 1:

Nehme Dir bitte einen Augenblick Zeit und denke an Dein aktuell wichtigstes (problematischstes) Projekt. Bitte stelle Dir vor, wie es sich im absoluten Idealfall entwickeln würde, in allen damit verbunden, wunderschönen Einzelheiten.

 

Was fühlst Du?

 

Mache Dir Deine Gedanken, Emotionen und Assoziationen bewusst.

Schritt 2:

Denke bitte nun den aktuellen Stand Deines Projekts. Bitte stelle Dir jetzt in allen Einzelheiten den vor Dir liegenden Weg von diesem Moment bis zum ersehnten Zustand des absoluten Erfolgs vor.

 

Was fühlst Du?

 

Mache Dir auch jetzt Deine Gedanken, Emotionen und Assoziationen bewusst.


Wahrscheinlich hast Du im zweiten Schritt der Übung gemerkt, wie Dein Gehirn reagiert, wenn es aus seiner Komfortzone gelockt wird. Es hat vermutlich angesichts der vielen neuen, zu erwartenden Herausforderungen mit Unbehagen reagiert. Dein Gehirn wollte Dich wahrscheinlich überzeugen, das Projekt zu verschieben, es zu ändern oder es hat Dir möglicherweise sogar geraten, es ganz sein zu lassen. Es hat Dir vielleicht nahgelegt, dass Dir Kenntnisse, Wissen oder andere wichtige Ressourcen fehlen, um Dein Wunschprojekt erfolgreich umzusetzen.

„There is always the pull of the old and the fear of the new“.

David Krueger, M.D. Psychologe und Neurologe beschreibt damit diese ganz normale Ablehnung Deines Gehirns gegenüber neuen Pfaden. Denn in Deinem Gehirn haben sich über die Lebensjahre hinweg neuronale Schnellstraßen entwickelt, die Routinen, Gewohnheiten und Komforthandlungen beschreiben.

Diese unzähligen kleinen Verbindungen zwischen dem Bewusstsein, welches entscheidet und dem Unterbewusstsein, welches den Hauptteil der Erfahrungen und Glaubensmustern abgespeichert, sind in vielen Lebensbereichen noch Schotterwege oder sogar Sackgassen. Die Folge ist ein unzureichende Verbindung zwischen dem Wollen und dem Tun. Das merken wir, wenn wir uns bewusst etwas vornehmen, es aber nach kurzer Zeit unbewusst doch wieder wie vorher machen, wie bei den Neujahrsvorsätzen.

Vielleicht wird Dir nun klar, dass jedes neue Projekt für Dich und Dein Gehirn eine große Aufgabe darstellt. Aber keine Sorge, Du kannst Dein Gehirn trainieren, sodass Dein Projekt besser gelingt. Die Herausforderung besteht darin, zwischen dem bewusst gesteckten Ziel und den unterbewussten Erfahrungen und Schutzmechanismen des Gehirns eine Übereinstimmung herzustellen.

 

Wie das funktionieren kann und welche Strategien ich in meinem Arbeitsalltag anwende, werde ich Dir anhand von Beispielen in meinen nächsten Blogbeiträgen beschreiben.

 

Ich freue mich über Dein Feedback und Erfahrungen mit Deinem Projekt!

 

Beste Grüße,

David