Brainbased Consulting 1.2 Was sagt eigentlich Dein Gehirn zu deinen Erfolgsplänen?

Was sagt eigentlich Dein Gehirn zu deinen Erfolgsplänen?

von David Sichert

 

Ganz klar, natürlich willst Du mit Deinem Business-Projekt voll durchstarten und Erfolg genieren! Die schlechte Nachricht ist: Unser Gehirn mag vor allem das Negative. Das alte Journalisten-Motto „only bad news are good news“ zeigt, worauf wir besonders gut reagieren: Verbrechen, schaurige Geschichten Katastrophen oder auch Geschichten des Scheiterns, die wir deshalb in Form von News, Fiction und Games so gerne und oft konsumieren.

Vielleicht zieht jedoch genau dieser Umstand auch Dich und Dein Projekt ungewollt herunter und verhindert Deinen gewünschten Erfolg!

Lange Zeit galt „positives Denken“ als heilbringende Idee. Der Ansatz: Sorgen und Ängste einfach mit positiven Gedanken überschrieben und damit ein positives Mindset erlangen. Aufgrund aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse wissen wir, so einfach lässt sich unser Gehirn nicht austricksen.

„In unserem Gehirn haben Wir fünfmal mehr Areale die Negatives unterstützen als Positives“

sagt Dr. Heidi Hanna, Direktorin des American Institute of Stress und ergänzt: „Das Besondere am menschlichen Gehirn ist, dass wir uns Gefahren und Bedrohungen gedanklich vorstellen und ausmalen können, auch wenn sie gar nicht real sind“.

Diese Besonderheit wird auch aus meiner Erfahrung bei vielen ambitionierten Business-Projekten deutlich. Im Folgenden siehst Du drei typische Gedankenmuster, die Dein Projekt sehr stark beeinflussen können; nur aufgrund Deiner gedanklichen Vorstellung:

Ängste vor Versagen

 

Die Vorstellung davon, die gesteckten Ziele nicht zu erreichen und die antizipierte Scham vor Freunden und Kollegen.

 

Zweifel an eigenen Fähigkeiten

Die Vorstellung davon, sich mit dem Projekt überschätzt zu haben und den eigenen Ansprüchen und Erwartungen anderer nicht zu genügen.

 

Negative Vorstellungen über Geld

Innerlich konfligierende Vorstellungen über Geld (Zuneigung vs. Abneigung) und Zweifel daran, es wirklich verdienen zu wollen oder zu können.

 


Kennst Du diese oder ähnliche Gedanken und das damit verbundene Unbehagen?

 

Unterbewusster Stress hat einen großen Einfluss auf unsere Leistungsfähigkeit. Negative Vorstellungen und Ängste schränken erwiesenermaßen unsere geistigen Fähigkeiten wie Kreativität und Flexibilität stark ein. Skeptische Annahmen und daraufhin eintretende Schwierigkeiten bestärken und wiederholen sich immer wieder. Ein Teufelskreis, der aber zum Glück von Dir jederzeit durchbrochen werden kann!

Der wichtigste Prozess, der einer Aktualisierung von Gedankenmustern vorangeht, ist die Reflexion und das entspannte Loslassen der als negativ empfundenen, alten Gedanken. Erst wenn dieser Prozess angestoßen ist, kann damit begonnen werden, neue Vorstellungen über uns oder unser Projekt erfolgreich in unserem Kopf einzupflegen.

Übung zum Loslassen von Gedankenmustern

Nehme Dir kurz Zeit und mache Dir eines Deiner belastenden Gedankenmuster bewusst. Wähle daraus ein negatives Gefühl, dass Dich und damit Dein Projekt besonders beeinflusst.

 

Frage Dich nun:

 

1. Kannst Du dieses Gefühl in diesem Moment akzeptieren?

 

2. Könntest Du dieses Gefühl jetzt loslassen – nur für diesen Moment?

 

3. Würdest Du dieses Gefühl loslassen?

 

4. Wann?

 

Diese sehr wirksame „Sedona Methode“ des Psychiaters David R. Hawkins, kannst Du so oft wiederholen wie Du magst. Alle Deine Antworten auf die Fragen sind richtig und können sich im Laufe der Zeit verändern. Du wirst auch die Veränderung in Dir und an Deinem Projekt spüren!

Erst wenn Du es schaffst, störende Gedankenmuster zu reflektieren und sie dann loszulassen, ist Dein Gehirn bereit für ein neues, positives Mindset. Diese Grunderkenntnis ist, meiner Erfahrung nach, eine der wichtigsten des Brainbased Consulting.

Nimm noch heute Einfluss auf Dein Gehirn und lege so die Grundlage für mehr Erfolg in Deinem Projekt.

 

Beste Grüße,

David